Vollständige Privatisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Phoenix bleibt als Parlaments-Sender erhalten, das ARD-Korrespondentennetz wird unter einer öffentlich-rechtlichen Presseagentur weitergeführt – kurzfristig: kein weiterer Anstieg des Rundfunkbeitrags.
In den Gründungsjahren der Bundesrepublik gab es nur wenige Medienkanäle. Vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Propagandamaschinerie war es folgerichtig, einen breit aufgestellten, föderal resilienten öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufzubauen. Heute zeichnet sich ein völlig anderes Bild: ein Überfluss an Informationskanälen, Skandale in den Führungsebenen und ein Verdrängungseffekt gegenüber dem privaten Nachrichtenmarkt.
Die Jungen Liberalen Aachen halten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für nicht-reformierbar. Wir fordern die vollständige Privatisierung – mit Ausnahme von Phoenix als Parlamentssender, einer öffentlich-rechtlichen Presseagentur (vormals ARD-Korrespondentennetz) sowie der Deutschen Welle. Volksaktien und Zeitungsherausgeber sollen die Privatisierung aktiv begleiten.
Kurzfristig fordern wir: keine weiteren Beitragserhöhungen (auch nicht zum Inflationsausgleich), ein Volksbegehren zum Moratorium der Beitragserhöhungen sowie eine Gehaltsdeckelung für ÖRR-Spitzenpersonal auf Höhe eines Ministerpräsidenten.