Bewirtschaftung von einfachen Rasthöfen durch kleinere Kioske zulassen, Konzessionszahlungen schärfer prüfen und das Quasi-Monopol von Tank&Rast aufbrechen – ohne den staatlichen Eingriff der Linken.
Über 90 % der Raststätten an deutschen Autobahnen werden vom ehemals staatlichen Unternehmen Tank & Rast betrieben. Produkte kosten dort regelmäßig ein Mehrfaches des üblichen Marktpreises – Verbraucher sind auf das Angebot angewiesen.
Trotz Privatisierung 1998 zahlt der Bund weiterhin rund 100 Mio. € jährlich für die Infrastruktur der Rasthöfe, während die Konzessionszahlungen nur etwa 3 % des Umsatzes betragen.
Wir wollen das Quasi-Monopol aufbrechen – nicht durch Verstaatlichung, sondern durch Wettbewerb: Einfache Kioske an unbewirtschafteten Rastplätzen zulassen, Konzessionszahlungen finanzbehördlich nachverfolgen und überdenken, in welchem Umfang der Bund die Infrastruktur dauerhaft tragen muss.